«Für jede Minute überzogene Sendezeit erhalte ich zehn Schläge»

Seit der Bieler Schuhmacher Hugo Wyssbrod Anfang Jahr mit 77 Jahren in Nidau eine Schuhmacherei übernommen hat, gilt er als «ältester Jungunternehmer der Schweiz». Seine spezielle Geschichte brachte ihm einen Auftritt bei der Talkshow «Aeschbacher» im Schweizer Fernsehen ein. 

Der Ausdruck von Hugo Wyssbrods Freude hängt an der Türe seiner Schuhmacherei. «Aufgrund der Aufzeichnung beim Schweizer Fernsehen bleibt das Geschäft am Donnerstag, 4. Mai, geschlossen», steht da. «Näheres erfahren Sie in der Sendung von Kurt Aeschbacher vom 28. Mai.» Drinnen hantiert Wyssbrod an einer Drehbank. Er arbeitet. Staub an den Fingern, ein Lächeln im Gesicht.

«Wer schläft, wechselt den Sender nicht und das ist gut für die Quote.»
Kurt Aeschbacher

Der gelernte Schuhmacher, der Anfang 2017 mit knapp 77 Jahren eine eigene Schuhmacherei übernahm, hat allen Grund zur Freude. Immerhin erfüllt sich mit dem Auftritt bei Kurt Aeschbacher sein Herzenswunsch. «Aeschbacher, so was wie mich findest du nicht oft», brachte sich Wyssbrod in einem früheren Artikel des «Bieler Tagblatt» in Stellung. Das BT leitete den Wunsch des Schusters nach Zürich weiter – die Einladung folgte auf dem Fuss. Das Thema der Gesprächsrunde: «Sprung ins Leben».

Wyssbrod passt ins Konzept der Sendung, er startete mit der Geschäftsübernahme seinen zweiten Frühling. In der Folge wurde auch die Boulevard-Zeitung «Blick» auf Wyssbrod aufmerksam und bezeichnete ihn als «ältesten Jungunternehmer der Schweiz».

Hugo Wyssbrod bei der Erfüllung seines Herzenswunsches.

Viel Interesse am Schuster, der plötzlich nicht mehr «nur» in seiner Werkstatt, sondern auf den Titelseiten von Zeitungen steht und am Sonntagabend zwischen der Sendung «Reporter» und der Spätausgabe der«Tagesschau» über die Mattscheibe flimmern wird. Das ist nicht ohne, Anfang Jahr erreichte «Aeschbacher» rund
380 000 Zuschauer.

«Mein abgefucktes Studio»
4. Mai 2017: Während Hugo Wyssbrod zusammen mit Familie und Freunden im Zug nach Zürich tuckert, stehe ich bereits vor einem ehemaligen Fabrikgebäude im Kreis fünf. Die Labor-Bar ist ein Relikt aus der industriellen Vergangenheit des Quartiers. Im Laufe der Zeit wurde sie umgenutzt, heute gleicht das Gebäude einem Chamäleon, das sich den Wünschen der Nutzer anpasst. Die Räumlichkeiten können gemietet werden. Konzerte, Trainingsraum, Tanzlokal, Yogastudio, Kino oder Markthalle: Es gibt kaum einen Anlass, der in der Labor-Bar noch nicht stattgefunden hat. Selbst eine Kirche schlägt hier hin und wieder ihre Zelte auf.

Kurt Aeschbacher ist der prominenteste Mieter der Labor-Bar.

Ausserdem mietet das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) die Lokalität als Fernsehstudio. Zweimal im Monat werden hier je zwei Episoden von «Aeschbacher» vorproduziert. Immer am Mittwoch und am Donnerstag. Das hat taktische Gründe. Die Fernsehleute müssen ihr Material nach der Aufnahme wieder abbauen, durch die Produktion von zwei Episoden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen vermindern sie ihren Arbeitsaufwand.

Aeschbacher ist der prominenteste Nutzer der Labor-Bar: SRF-Aushängeschild in Sachen Unterhaltung, seit Jahren im Geschäft.

Übergross prangt sein Name auf der Fassade des Gebäudes. Der TV-Moderator fühlt sich wohl hier, die Lokalität passt zu ihm. «Paradies für originelle Ideen und kreative Konzepte»: Mit diesem Slogan bewerben die Besitzer die Labor-Bar auf der eigenen Internetseite. Aeschbacher nennt sie liebevoll «mein abgefucktes Studio».

«Sie haben immer so schöne Socken an»
Hugo Wyssbrod zu Kurt Aeschbacher

Vor dem Eingang treffe ich Flavia Bearth. Sie arbeitet als Redaktorin und Ausgabeleiterin im Team von Aeschbacher, ist unter anderem verantwortlich für die Organisation der Talkgäste und damit auch für die Einladung von Wyssbrod. Ihr Telefon klingelt ununterbrochen, Bearth hat viel zu tun. Die Produktion von Fernsehsendungen ist Knochenarbeit.

Bearth öffnet die Eingangstüre. Ich nähere mich dem riesigen Aeschbacher-Plakat, schaue kurz nach oben und widerstehe dem Drang zu salutieren. Willkommen in Aeschbachers Welt.

Am Anfang war die Maske
Im Inneren der Labor-Bar ist es dämmrig und still, eine entrückte Welt. Noch ist der Saal verwaist, die Bühne leer. Kabel liegen auf dem Boden, dazwischen stehen vier Kameras und warten auf ihren Einsatz. Einige Beleuchtungslampen brennen, sie verbreiten eine schummrige Atmosphäre.

Die Stille wird von den Gesprächen einer kleinen Gruppe durchbrochen, die sich in die erste Reihe der Zuschauerplätze gesetzt hat. Ein Tablett mit Sandwiches und Getränken wird gereicht, Kira Grünberg bedient sich. Sie ist als Talkgast geladen und ist mit ihrer Mutter aus Österreich angereist. Ich erkenne Kira an ihrem Rollstuhl. Die 23-Jährige war ein Talent und auf dem besten Weg, als Stabhochspringerin an den Olympischen Spielen in Rio vorne mitzumischen. Dann brach sie sich beim Training das Genick, seitdem ist sie querschnittgelähmt. In einigen Stunden wird sie mit Aeschbacher darüber reden. Zuerst muss sie aber in die Maske.

Das ist das Stichwort von Monique Bussien. Mit einem Koffer voller Schminkutensilien beginnt die Fernsehmaskenbildnerin mit ihrer Arbeit. Seit sieben Jahren arbeitet sie für die Produktionen von SRF. «Ich streiche die Vorteile der Gesichter heraus», sagt sie. Das macht sie auch bei Aeschbacher, der «sehr sympathisch» sei. Während der Maske spreche er aber nicht viel, so Bussien. «Er konzentriert sich, das ist die Ruhe vor dem Sturm.» Ich lasse sie arbeiten, der Masken-Plan muss eingehalten werden.

Nervosität trotz Routine
Die Ruhe vor dem Sturm. Ein treffender Ausdruck, auch für die Situation im zweiten Stockwerk der Labor-Bar. Hier gibt es eine eigene Bar und eine Sitzlounge, Zutritt haben nur die Mitarbeiter der Sendung, die Talkgäste und ihr Anhang. Zwischen Rohren, Trichtern und Drehverschlüssen, die an den ursprünglichen Zweck des Industriegebäudes erinnern, sitzt Michael Bachmann auf einer Polstergruppe. Seit drei Jahren arbeitet er bei Aeschbacher als Redaktor. Trotzdem ist er nervös: «Kommen alle Gäste? Verlaufen die Gespräche nach Plan? Haben wir Aeschbacher gut vorbereitet?»

«Woche für Woche muss ich vor der Sendung eine Viertelstunde länger geschminkt werden.»
Kurt Aeschbacher

Bachmann kennt die Talkgäste bereits persönlich, er besuchte sie im Voraus und fühlte ihnen auf den Zahn. «Die meisten Gäste reagieren vor der Kamera anders», begründet Bachmann seine Sorgen. Er runzelt die Stirn, blickt auf die Uhr. Bald ist es soweit, bald beginnt die Aufnahme.

Der Nidauer Schuhmacher Hugo Wyssbrod (r) und Michael Bachmann im Gespräch.

«Kurt ist der letzte Moderator, der ohne Knopf im Ohr arbeitet», sagt Bachmann. «Wir kommunizieren mittels Handzeichen. Wir helfen ihm etwa dabei, die Sendezeit einzuhalten.» Ich überlasse Bachmann seinen Gedanken und genehmige mir ein Glas Wasser. Markus Hensler, der Barmann, ist seit Ende November in der Labor-Bar tätig. Früher habe er in einer «normalen Bar» gearbeitet, sagt er. Dann sei er bei einer Aeschbacher-Sendung eingesprungen, weil «ein anderer nicht konnte». «Das TV-Fieber hat mich nicht mehr losgelassen.»

Während ich trinke und mit Hensler spreche, suchen meine Augen nach Kurt Aeschbacher. Der TV-Moderator ist noch nicht auf der Bildfläche erschienen, er befindet sich wohl in seinem Büro. Ich sehe die Türe, einige der Mitarbeiter huschen auf Zehenspitzen daran vorbei. Bald wird sie aufgehen, dann wird Aeschbacher sein Lächeln aufsetzen und die Schweiz begrüssen. Die Uhr tickt.

Ein summender Bienenstock
Die Zeit reicht noch für den Besuch des dritten Stockwerks. Hier, in schwindelerregender Höhe, hält eine Kamerafrau ein Nickerchen. Sie ist bei TPC, einem Tochterunternehmen der SRG SSR, angestellt. Bei der Firma, die sich um die gesamte Technik und Produktion von SRF kümmert. Die Mütze voll Schlaf wird ihr guttun, die Angestellten von TPC sind viel unterwegs, die Arbeitsbelastung ist gross. Geschlafen wird in den raren Lücken des Einsatzplans.

«Wenn mich die Zuschauer im Fernsehen sehen, habe ich etwas falsch gemacht»
Marianne Schmid, Aufnahmeleiterin

Die Produktion einer Fernsehsendung ist Teamarbeit. Bei «Aeschbacher» sind an die 25 Mitarbeiter beteiligt, darunter Kameraleute, Tontechniker, Lichtmeister, Redakteure, die Regie, Schnittpersonal und die Aufnahmeleitung. Um allfällige Gesundheitsprobleme der Mitarbeiter oder der Zuschauer kümmern sich angehende Mediziner.

Alle arbeiten Hand in Hand, die Abläufe sind minutiös geplant. Ein elfseitiges Dokument hilft, den Überblick nicht zu verlieren. Das Ganze wird von der Aufnahmeleiterin Marianne Schmid geleitet und koordiniert. «Wenn mich die Zuschauer im Fernsehen sehen, habe ich etwas falsch gemacht», sagt sie und huscht davon. Sie hat ihre Augen überall, steht im ständigen Kontakt zur Regie, dem Schnittpersonal, den Kameraleuten und zu Kurt Aeschbacher. Ohne Leute wie Schmid gäbe es keine Fernsehsendungen. Auch wenn sie das so niemals sagen würde.

Aufnahmeleiterin Marianne Schmid hat alles im Blick.

Inzwischen hat sich der Saal gefüllt. Die TPC-Mitarbeiter sind vom Nachtessen zurück und verwandeln die Labor-Bar in einen summenden Bienenstock. Giuseppe Ripa und Noldi Fischer eilen zu ihrem Arbeitsgerät, der riesigen Schwenkkran-Kamera. Damit filmen Sie die Bühne von oben und aus allen möglichen Winkeln. Die Beiden sind ein eingespieltes Team. Sie haben sich selbstständig gemacht, den Schwenkkran kaufte Fischer bereits vor Jahren. Nun werden sie und ihr Gerät von TPC angemietet. Ripa bedient den Kamera-Kopf mit einem Joystick, während Fischer den schweren Kranarm hebt oder senkt. Mit Muskelkraft.

Während der Sendung stünden sie mächtig unter Dampf, sagen sie und lachen. «Dann wird der Ton manchmal etwas rauer, wir müssen schnell reagieren.» Die Beiden helfen seit 2001 bei der Produktion von Aeschbacher, ausserdem arbeiten sie auch bei anderen SRF-Sendungen mit. Die Auftragslage sei allerdings alles andere als gut, schuld daran sei unter anderem auch das Aufkommen der Drohne.

Gerade noch rechtzeitig erreiche ich die zweite Etage. Kurt Aeschbacher verlässt eben sein Büro. Plötzlich schnauft Wyssbrod die steile Treppe hoch. «Es ist nicht einfach hier», witzelt er. Der Bieler war bereits in der Maske, an seinem schicken Hemd steckt ein Mikrofon. Der Schuster ist hergerichtet. «Ich bin ein wenig beschwipst», raunt er mir ins Ohr, bevor er Aeschbacher ein paar bunte Socken schenkt. «Sie haben immer so schöne Socken an», sagt er zu seinem Gastgeber. Mein Blick wandert zu den Füssen des Fernsehmoderators. In der Tat: Unter dem blaugrauen Anzug trägt er grüne, gemusterte Socken, die in roten Schuhen stecken. Was Thomas Gottschalk im deutschen Fernsehen darf, darf Kurt Aeschbacher schon lange.

Aeschbacher, der Witzbold
Ein Mitarbeiter öffnet die rote Kordel, die den Studiobereich absperrt und vor der sich bereits etliche Zuschauer drängen. Die Menschen strömen herein, sie lachen, gackern neugierig, sind voller Vorfreude. Die SRF-Mitarbeiter weisen den Zuschauern ihre Plätze zu, dann betritt Aufnahmeleiterin Schmid die Bühne. Sie begrüsst die Anwesenden und gibt die Verhaltensregeln bekannt. «Achtung mit den Beinen, damit die Kameraleute ungestört arbeiten können», «Mobiltelefon ausschalten und die Gläser aus der Schusslinie nehmen», solche Sachen. Grosses Gelächter erntet sie mit der Ankündigung, sie lasse nun ein Glas kreisen, dort hinein gehörten die Kaugummis. «Ein durchsichtiges Glas, damit Sie ihren Kaugummi am Schluss zurücknehmen können.»

Noch wird nicht aufgenommen, das Publikum und das Team bereiten sich vor.

Aeschbacher erscheint auf der Treppe. Die Zuschauer recken die Hälse, wollen einen Blick erhaschen. Der Schweizer Unterhaltungskönig ist da, er erntet Beifall, bevor er überhaupt etwas gesagt hat. Aeschbacher betritt die Bühne und macht, was er am besten kann. Er unterhält die Leute, witzelt, zieht sie in seinen Bann, bricht das Eis.

Eigentlich sei seine Performance zum Einschlafen, erklärt er. «Das ist mein Konzept: Wer schläft, wechselt den Sender nicht und das ist gut für die Quote.» Oder: «Woche für Woche muss ich vor der Sendung eine Viertelstunde länger geschminkt werden.» Dann bezeichnet Aeschbacher die Aufnahmeleiterin Marianne Schmid als seine Domina. «Für jede Minute, die ich überziehe, erhalte ich zehn Schläge», sagt er. Die Zuschauer brüllen vor Lachen. «Sie zeigt mir per Handzeichen, wann ich abbrechen muss», informiert der Moderator weiter. Nun hat er sich warmgeredet. «Wenn sie Zeichen macht, haben viele das Gefühl, sie hätte spastische Störungen. Keine Angst, ich kann euch beruhigen, sie hat auch andere Störungen.» Der Saal tobt: In Augenwinkeln blitzen Tränen, Schenkelklatschen, Bäuche halten. Schmid lächelt dagegen nur schwach, sie musste derartige Spässe wahrscheinlich schon oft über sich ergehen lassen.

So geht das ungefähr während 20 Minuten. Ich staune. Noch nie sah ich einen Redner ein Publikum derart für sich einnehmen. Aeschbacher kam, sprach und verbrüderte sich innerhalb von Minuten mit allen Anwesenden. Der Moderator kennt sein Geschäft, er weiss um die Macht des Humors und der Selbstironie.

Noch während der Aufwärmrunde soll ein Programmhinweis für die Zuschauer vor den Fernsehgeräten aufgenommen werden. Allerdings fehlt dazu eine Kamerafrau. Schmid delegiert eine Suchmannschaft, kurze Zeit später steht die vermisste Mitarbeiterin an ihrem Platz. Sie hatte sich in der dritten Etage ausgeruht. Jetzt stellt sie die Bildschärfe ein und konzentriert sich.

«Willkommen bei Aeschbacher», lächelt der Moderator in die Kamera, bevor er kurz seine heutigen Gäste vorstellt. Schmid gibt ein Zeichen, das Studiopublikum beginnt zu klatschen. Ein Versuch, alles sitzt perfekt.

«Willkommen bei Aeschbacher»: Der Moderator ist Profi.

Wyssbrods denkwürdiger Auftritt
Während Aeschbachers Aufwärmphase sitzt Hugo Wyssbrod ein wenig einsam auf einem Sofa in der zweiten Etage. Manchmal erscheint ein Redaktor und fragt ihn nach seinem Befinden. Er nickt jeweils, nimmt einen Schluck Wasser und sagt: «Alles ist gut.» Wyssbrod ist merklich ruhiger geworden, auch wenn dann und wann sein typisches Lachen ertönt. Tief, laut und kehlig hallt es durch die Labor-Bar und erinnert daran, dass er immer noch da ist – und der Schweiz etwas zu sagen hat.

Ich setze mich neben ihn und bemerke die Schweissperlen auf seiner Stirn. Der Schuhmacher sieht mich erst jetzt, er war in Gedanken versunken. «Jetzt spüre ich ein kleines Kribbeln», gibt er zu. «Es wird schon schiefgehen.»

Eine Etage unter uns läuft die Aufnahme. Aeschbacher hat in den nachdenklichen, den mitfühlenden Modus geschaltet. Das muss er auch, er spricht mit der querschnittsgelähmten Kira Grünberg. Dann ertönt Applaus, ein neuer Einblender. Claudia Knapp, ein Tausendsassa mit vielen Talenten, betritt die Bühne. Sie spricht über ihr neues Leben in Ligurien, wo ihr seit Kurzem rund 160 Olivenbäume gehören. Zwölf Minuten später klatschen die Zuschauer erneut. Dann kommt Hirnforscher Lutz Jäncke und beruhigt Aeschbacher, der das Gefühl hat «er sei auf der Zielgeraden der Demenz».

Wyssbrod befindet sich ebenfalls auf der Zielgeraden, er steht bereits auf der Treppe, die auf die Bühne führt. Dann tritt er ins Scheinwerferlicht.

Aeschbacher und Wyssbrod hören nicht mehr auf zu reden.

Ein Schuhmacher erfüllt sich seinen Wunsch, vor den Augen der Schweiz. Nach zwölf Minuten gibt Aufnahmeleiterin Schmid das Zeichen zum Abbruch. Die Zuschauer klatschen. Wyssbrod und Aeschbacher lassen sich davon nicht beeindrucken, sie reden einfach weiter.


Bieler Tagblatt, 26.5.2017